Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen, so auch dass wir sehr viel Zeit Zuhause, mit der Familie und der Arbeit (in Form von Homeoffice) verbringen werden. Was noch vor Wochen undenkbar gewesen ist, und zwar dass wir auf mehr oder weniger engem Raum das Privat– und Berufsleben organisieren müssen, ist Wirklichkeit geworden und stellt den einen oder andern vor Herausforderungen. 

Einerseits sind da die Familien. Frauen und Männer die unter normalen Bedingungen mit größter Mühe den Spagat zwischen Familie und Job gemeistert haben, müssen jetzt ohne Unterstützung von Außen (wie Familie und Kita) beides unter einen Hut bekommen.

Andererseits die vielen Singles, die ihre sozialen Kontakte in der Arbeit und bei Treffen nach der Arbeit gepflegt haben. 

Viele sind Zuhause und stellen sich auf immer mehr Homeliving & Homeoffice ein. Da alle viel mehr Zeit Zuhause verbringen, bedeutet dies, dass die Räumen uns stärker beeinflussen als sonst. Umso wichtiger ist es nun, eine Umgebung zu schaffen in der wir klar und kraftvoll unser Leben und den Alltag gestalten. 

Folgend 8 Tipps für einen entspannten Tag im Homeoffice
  1. Planen Sie Ihren Tag (noch besser Ihre Woche) am Abend zuvor

    Denn, es gibt keine größere Zeitverschwendung als morgens im Büro zu sitzen und nicht zu wissen, womit man beginnt.

  2. Bestehen Sie auf Ihrem Morgenritual:

    Schreiben Sie in Ihr Tagebuch, bewegen Sie Ihren Körper, klären Sie Ihren Geist. Berits 15 Minuten reichen, um wach zu werden und sich mit der Energie des Tages, den Räumen und sich selbst, zu verbinden. Denn die Energie wie Sie Ihren Tag starten, wird den ganzen Tag prägen.

    Zudem ist es wesentlich, dass Sie einen positiven VIBE in die Räume geben, um eine – High Vibe – Arbeitsumgebung zu gestalten. Wir können die Räume perfekt nach den Kriterien des Feng Shui gestalten, doch letztendlich sind Sie der entscheidende Faktor, wenn es darum geht kraftvolle Räume zu schaffen.

  3. Machen Sie sich schick

    Genau so, als ob Sie ins Büro gehen würden, denn es geht nicht nur darum, dass wir arbeiten, sondern auch wie Sie sich dabei fühlen, hier gilt der gleiche Grundsatz wie in Punkt 2. Ihr Wohlgefühl spiegelt sich direkt in den Räumen. Was Sie in die Räume geben – bekommen Sie direkt zurück.

  4. Ihr Arbeitsplatz ist Ihr PowerSpot – stecken Sie ihn ab, definieren Sie Ihre Grenzen.

    Unabhängig davon, ob Sie im Wohnzimmer, am Esstisch, in einer Nische oder in Ihrem Büro Zuhause arbeiten, machen Sie nichts was Sie im „normalen“ Büro nicht auch machen würden.
    Also essen Sie nicht am Schreibtisch, lassen Sie nicht nebenbei den Fernseher laufen und kümmern Sie sich nicht ständig um den Haushalt.

    Sollten Sie in einer dunklen Nische oder im Keller Ihren Arbeitsplatz haben, sorgen Sie für gutes Licht und hellen Sie den Raum mit schönen Bildern auf.
    Dunkelheit und die daraus resultierende schwere Energie drücken auf das Gemüt und löschen jegliche Inspiration. Sie werden sich bereits nach wenigen Tagen erschöpft und müde fühlen, denn Ihr Homeoffice entzieht Ihnen in diesem Fall die Energie / Vitalität statt Sie zu nähren. 

    Sitzen Sie nie mit dem Rücken zur Türe, das stört die Konzentration und Sie fühlen sich schneller müde.

    Der Arbeitsplatz darf auch mal chaotisch sein. Doch räumen Sie ihn konsequent jeden Abend auf, damit Sie morgens frisch in den neuen Arbeitstag starten. 
    Auch hier gilt: Klarheit im Außen fördert die Klarheit im Inneren.

  5. Definieren Sie Ihre Arbeitszeiten

    Für sich selbst, aber auch für die Familie. Diese Zeit wurde uns nicht gegeben, um ein Workaholic zu werden.

  6. Vergessen Sie Ihre Pausen nicht

    Jeder muss auftanken, die Augen ausruhen und entspannen. Es ist kein Geheimnis, dass gezielte Pausen die Konzentration und die Effizient exponentiell steigern.

  7. Besprechen Sie Ihren Tagesablauf mit Ihrer Familie.

    Klarheit sorgt für Entspannung, wenn jeder in der Familie weiß: OK Mama ist zwar Zuhause, aber sie ist im Büro und wir sollten sie nicht wegen jeder Kleinigkeit stören.

  8. Extra TIPP für Eltern, die sich um den Unterricht für ihre Kinder und um die Arbeit kümmern müssen.

    Aus eigener Erfahrung: Starten Sie lieber Ihren Arbeitstag später und organisieren Sie den Unterricht mit den Kindern. So sind alle entspannt und beruhigt.

    Es gibt kaum etwas schlimmeres, als wenn bei den Kindern Unklarheit darüber herrscht was zu tun und zu lernen ist. Denken Sie daran: In der Schule werden sie durch einen Stundenplan und Lehrer organisiert. Erwarten ist nicht, dass Ihre Kinder wissen, wie sie sich und die Aufgaben organisieren sollen. Auch für sie ist diese Situation neu und unbekannt.